„Was kostet eine neue Fassade?“
Diese Frage hören Handwerksbetriebe häufig.
Eine seriöse pauschale Antwort gibt es jedoch kaum.
Denn die Kosten hängen von vielen Faktoren ab.
Die Fläche ist nur ein Teil
Natürlich spielt die Quadratmeterzahl eine Rolle.
Doch mindestens genauso wichtig sind:
- Zustand des Untergrunds,
- vorhandener Putz,
- notwendige Reparaturen,
- Gerüst,
- Fensteranschlüsse,
- gewünschte Oberfläche,
- Farbgestaltung
- und eventuell eine Wärmedämmung.
Ein gutes Beispiel: der Untergrund
Zwei Häuser können exakt dieselbe Fassadenfläche besitzen.
Wenn beim ersten Gebäude der vorhandene Putz tragfähig ist und beim zweiten größere Bereiche erneuert werden müssen, unterscheiden sich die Arbeiten erheblich.
Auch die Gestaltung beeinflusst den Aufwand
Eine einfarbige Fassadenfläche ist anders zu kalkulieren als ein Gebäude mit mehreren Akzentflächen und zahlreichen Detailanschlüssen.
Erst ansehen, dann kalkulieren
Eine zuverlässige Einschätzung sollte deshalb immer auf dem tatsächlichen Zustand des Gebäudes basieren.
Fotos können eine erste Orientierung geben.
Für eine genaue Kalkulation ist eine Besichtigung jedoch häufig sinnvoll.
Nicht nur auf den Endpreis schauen
Bei einer Fassade entscheidet vor allem die Qualität des Aufbaus darüber, wie dauerhaft das Ergebnis ist.
Deshalb sollten Angebote nicht ausschließlich über die niedrigste Endsumme verglichen werden.