Bei einer Badsanierung denken viele sofort an:
Fliesen abschlagen, Leitungen erneuern, alles herausreißen und komplett neu beginnen.
Doch nicht jedes Bad benötigt automatisch eine vollständige Entkernung.
Zuerst den Bestand prüfen
Entscheidend ist der vorhandene Zustand.
Sind Untergründe und Installationen in Ordnung, können bestimmte Bereiche möglicherweise erhalten bleiben.
Das kann beispielsweise gelten für:
- einzelne Wandflächen,
- vorhandene Installationsbereiche,
- Sanitärobjekte
- oder Teilbereiche der Fliesen.
In anderen Fällen ist ein vollständiger Neuaufbau dagegen sinnvoller.
Teilmodernisierung oder Komplettsanierung?
Eine Teilmodernisierung kann interessant sein, wenn hauptsächlich die Gestaltung nicht mehr gefällt.
Beispielsweise durch:
- neue Oberflächen,
- neue Wandgestaltung,
- moderne Sanitärobjekte,
- Beleuchtung
- oder neue Möbel.
Sind allerdings Abdichtung, Untergrund oder Installationen problematisch, sollte nicht nur die sichtbare Oberfläche erneuert werden.
Der Untergrund entscheidet
Gerade im Badezimmer spielt Feuchtigkeit eine wichtige Rolle.
Eine neue Oberfläche kann nur dann dauerhaft funktionieren, wenn der Untergrund technisch geeignet ist.
Deshalb sollte vor der Entscheidung „drüber oder runter?“ zunächst geprüft werden, was sich hinter der vorhandenen Oberfläche befindet.
Nicht immer ist die günstigste Variante die wirtschaftlichste
Eine schnelle kosmetische Lösung kann zunächst günstiger erscheinen.
Wenn später doch größere Arbeiten notwendig werden, zahlt man möglicherweise zweimal.
Deshalb sollte eine Badsanierung immer langfristig betrachtet werden.